Ätherische Öle und Achtsamkeit

Veröffentlicht am
21 Februar 2024
Zuletzt aktualisiert
5 Februar 2024
Inhaltsübersicht

Das Leben verbinden wir mit vielen Gerüchen. Der menschliche Körper wird täglich mit mehreren hundert Gerüchen konfrontiert. Gerüche können wir als anziehend, aber auch als abstoßend empfinden. Eine Möglichkeit, Gerüche synthetisch herzustellen ist die Extraktion von Gerüchen aus Pflanzen. Dieses Verfahren ist die Gewinnung von ätherischen Ölen. Ätherische Öle beeinflussen unseren Körper und unseren Geist. Sie können auch bei einer Meditation hinzugezogen werden, um bestimmte Ergebnisse zu erzielen. Wenn du mehr zum Thema ätherische Öle und Achtsamkeit erfahren möchtest und lernen willst, wie du diese gezielt in einer Meditation anwendest, dann bist du hier genau richtig.

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Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle werden aus Pflanzenessenzen der Natur gewonnen. Wie der Name schon verrät, handelt es sich dabei um Öl, welches aus der entsprechenden Pflanze gewonnen wird. Je nachdem, um welche Art von ätherisches Öl es sich handelt, ist der Gewinnungsprozess der entsprechenden Essenz mehr oder weniger mit einem hohen Aufwand verbunden. Das Gewinnen der Essenz aus einer Rose erfordert mehr Aufwand und Rosenblätter als im Gegensatz zur Essenzgewinnung aus Orangen. Das Öl ist meistens stark konzentriert und sollte folglich nur verdünnt angewendet werden, da es sonst zu Hautreizungen kommen könnte. 

Wie Geruch unseren Körper, das Unterbewusstsein und die Psyche beeinflusst

Der Geruchssinn gehört, wie der Name es auch schon verrät, zu den Sinnesorganen des Menschen. Er übernimmt eine wichtige Funktion im menschlichen Körper. Der Geruchssinn kann uns vor Gefahr warnen, wenn wir beispielsweise beim Kochen einen verbrannten Geruch wahrnehmen. Geruch kann aber auch positiv verknüpft werden, wenn wir beispielsweise das Parfüm unseres Partners oder unserer Partnerin besonders attraktiv und anziehend empfinden.

Wie wir Gerüche wahrnehmen und ob wir diese als angenehm oder eher abstoßend empfinden, ist in erster Linie subjektiv. Ein Beispiel ist hierfür der Geruch von Tankstellen, Klebstoff oder auch Nagellackentferner. Natürlich gibt es aber Gerüche, die von der Mehrheit der Menschen als angenehm empfunden  und manche Gerüche als weniger anziehend empfunden werden. Das Einatmen von verschiedenen Gerüchen kann auch im Körper selbst verschiedene Emotionen, aber auch Erinnerungen wecken. 

Die Wirkung von verschiedenen Ätherischen Ölen

Ätherische Öle wirken auf ganz verschiedene Arten und Weisen im menschlichen Körper.  Zunächst einmal können sie eine innerliche, aber auch eine äußerliche Anwendung finden. Die innerliche Wirkung von ätherischen Ölen wird entfaltet, sobald sie eingeatmet werden. Der ganze Prozess dauert dabei nur wenige Sekunden. Die äußerliche Anwendung von ätherischen Ölen findet insbesondere bei einer kosmetischen Behandlung, wie der Massage, statt. 

Die verschiedenen Sorten von ätherischen Ölen haben dabei auch verschiedene Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Im Folgenden wollen wir euch mal ein paar ausgewählte Sorten von ätherischen Ölen näher vorstellen und auf die verschiedenen Wirkungsweisen auf den Körper eingehen: 

Lavendelöl: Lavendelöl wirkt besonders beruhigend auf den Körper. Der angenehme Duft lässt den Körper in einen entspannten Zustand gleiten. Der blumige Duft kann ein Gefühl von Urlaub in einem aufkommen lassen. Zudem wirkt Lavendel auch entzündungshemmend auf den Körper. 

Rosmarinöl: Rosmarin wird eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Die Pflanze fördert aber auch die Durchblutung des Körpers. Da Rosmarin einen starken Eigengeruch hat, eignet sich dieses ätherische Öl insbesondere zum Inhalieren bei Erkältungen oder in Kombination mit einer Kompresse bei Muskelschmerzen. 

Pfefferminzöl: Auch bei Pfefferminzöl handelt es sich um ein ätherisches Öl mit einem starken Eigengeruch. Das ätherische Öl findet insbesondere bei Erkrankungen des Körpers Anwendung. Es eignet sich hervorragend zum Inhalieren bei einer Erkältung. Es wird aber auch gerne bei Kopfschmerzen oder Migräne angewendet. Dazu wird das Pfefferminzöl verdünnt auf der Stirn und der Schläfe aufgetragen. Der Duft sorgt so für eine kühlende, aber auch erfrischende Wirkung. 

Rosenöl: Dem ätherischen Öl aus Rosenblüten gewonnen wird eine antiseptische Heilung nachgesagt. Es eignet sich daher besonders für die Pflege der Haut. Auch das Narbenbild und die damit verbundene Wundheilung kann durch Rosenöl beschleunigt werden. Aber auch der Duft von Rosenöl ist nicht nur angenehm, frisch und blumig und sorgt für eine entspannte Raumatmosphäre. 

Jasminöl: Das Jasminöl wirkt entspannend und stimmungsaufhellend. Gerade in stressigen Situationen kann Jasminöl so beruhigend auf Körper und Geist wirken.

Zitronengrasöl: Das Zitronengrasöl kann die Konzentration und Aufmerksamkeit fördern. Es eignet sich also hervorragend als Begleiter beim Lernen für Klausuren und Arbeiten. Das ätherische Öl findet aber auch große Beliebtheit bei Outdoorfans. Zitronengrasöl verbreitet einen intensiven Geruch, weshalb er vor allem bei Insekten nicht sonderlich gut ankommt und gerne als eine natürliche Form der Insektenabwehr eingesetzt wird. 

Wie werden ätherische Öle angewendet? 

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Ätherische Öle können auf verschiedene Arten und Weisen angewendet werden. Die wohl bekannteste Art der Anwendung ist die sogenannte Duftlampe. Dabei werden einige Tropfen des ausgewählten ätherischen Öls mit Wasser gemischt und in eine Duftlampe gegeben. Unter dem Behälter für die Flüssigkeit wird nun ein Teelicht angezündet. Das Wasser-Öl-Gemisch verdampft mit der Zeit und gibt einen wohlriechenden Geruch an die Umgebung ab.

Insbesondere bei einer Erkältung kommt das Inhalieren eines ätherischen Öls ins Spiel. Eine große Schale wird mit heißem Wasser befüllt und anschließend werden einige Tropfen des ausgewählten Öls in das Wasserbad gegeben. Das Einatmen des Wasserdampfes gemischt mit dem ätherischen Öl wirkt sich positiv auf den Körper und die Gesundheit aus. Atemwege können befreit werden und ein Gefühl von Entspannung kann im Körper entstehen.  

Ätherische Öle finden auch beim Saunieren ihre Anwendung. Der sogenannte Aufguss kann entweder nur mit Wasser oder aus einem Gemisch von Wasser mit ätherischem Öl stattfinden. Auch in diesem Fall wirken sich die im Öl enthaltenen Duftstoffe positiv auf Körper, Geist und Seele aus. Der Körper entspannt sich und gerade im Anfangsstadium einer Erkältung kann Saunieren in Kombination mit einem ätherischen Öl zu einer möglichen Gesundheit oder Verkürzung der Erkältung führen. 

Es gibt aber auch noch einige weitere Anwendungsmöglichkeiten für ätherische Öle, sei es als Badezusatz, als Kompresse bei Verletzungen oder Muskelverspannungen oder stark verdünnt als Massageöl, welches direkt auf der Haut angewendet wird. Insbesondere bei Rückenschmerzen werden ätherische Öle gerne angewendet.

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Wie ätherische Öle unsere Meditation beeinflussen können

Ob man mit einem ätherischen Öl meditieren möchte oder nicht, ist jedem selbst überlassen. Es bringt aber einige Vorteile mit sich:

Meditierst du mit einem ätherischen Öl, so kannst du dich leichter entspannen und auf die Meditation einlassen. Das liegt an dem ausgewählten Duft, der so unseren Körper und Geist beruhigt und uns hilft, schneller in den meditativen Zustand zu gelangen. Gerade für Anfängerinnen und Anfänger der Meditationspraktik kann dies eine echte Hilfe sein. Besonders für eine Meditation mit ätherischen Ölen eignen sich Düfte wie Jasmin, Rosenöl oder auch Kamille. 

Die Anwendung der ätherischen Öle bei einer Meditation kann auf verschiedene Weise stattfinden. Die einfachste Möglichkeit ist das Verwenden einer Duftlampe, um dem gesamten Raum, in dem meditiert wird, einen angenehmen Geruch zu verpassen. Folglich eignet sich das Meditieren in Verbindung mit einer Duftlampe besonders gut, wenn mehrere Personen zusammen meditieren möchten.

Ansonsten besteht auch die Möglichkeit, das ätherische Öl direkt auf der Haut anzuwenden. Es können zum Beispiel die Hände oder die Handrücken mit dem ätherischen Öl eingerieben werden, um so zu meditieren. Wichtig ist auch hier wieder, dass das ätherische Öl bei Körperkontakt nur verdünnt angewendet wird, um Hautirritationen zu vermeiden. Diese Methode der Verwendung von ätherischen Ölen bei der Meditation ist besonders empfehlenswert, wenn du alleine meditieren möchtest.

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Möchten doch mehrere Personen an der Meditation teilnehmen, so einigt euch davor auf einen Duft. Mehrere verschiedene Düfte anzuwenden ist nicht sonderlich empfehlenswert, da sich die Düfte im Raum vermischen und die Wirkung der Meditation negativ beeinflussen können. 

Resümee und Abschlussgedanken:

Nun weißt du, was unter ätherischen Ölen verstanden wird und warum diese die Meditation sinnvoll ergänzen und begleiten können. Nicht jedes ätherische Öl eignet sich für eine Meditation. Dennoch ist die Geruchsempfindung einer jeden Person erst einmal unterschiedlich und sehr subjektiv. Es ist also sinnvoll, die verschiedenen Öle einfach mal auszuprobieren. Worauf wartest du noch? Schnapp dir das ätherische Öl deiner Wahl und fang direkt an zu meditieren! 

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