Achtsame Weihnachten

Published On
6 Dezember 2020
Inhaltsübersicht

Achtsame Weihnachten. Jeder Moment sollte achtsam gelebt sein; bewusst und wertungsfrei. Und da im Dezember nicht nur der Jahreswechsel vor der Tür steht, sondern erst noch die Adventszeit, wenden wir uns heute dieser Zeit zu und geben dir 10 Tipps, wie du achtsame Weihnachten erleben kannst!

1. Meditation bei Kerzenlicht

Es ist nicht neu – Meditation und Achtsamkeit gehen Hand in Hand. Die beiden zusammen als Achtsamkeitsmeditation? Unschlagbares Team! Regelmäßige Achtsamkeitsmeditation hat außerdem viele tolle positive Wirkungen für deine Gesundheit und dein Leben – lies dir dafür gerne unseren Beitrag über Achtsamkeit durch.

Knackpunkt der Achtsamkeit ist das wertungsfreie Wahrnehmen des Moments. Das kann auf viele Arten erreicht werden, zum Beispiel durch Wahrnehmung des Körpers beim Body-Scan, durch den Fokus auf die Atmung oder die bewusste Wahrnehmung der fünf Sinne. Eine weitere tolle Variante ist das Fokussieren des Blickes auf ein Kerzenlicht. Die Adventszeit ist die Kerzenhochsaison – also warum nicht ein tolles Achtsamkeitstool daraus kreieren?

Zünde dir also eine Kerze an, setze dich aufrecht hin und finde die für dich angenehmste Distanz zur Kerze, mit der du mit entspannten Augen dem regen oder auch stillen Flackern der kleinen Flamme zusehen kannst. Dann richte bewusst deine Aufmerksamkeit auf die Flamme. Immer, wenn deine Gedanken abschweifen, nimm es wertungsfrei wahr und bringe deine Aufmerksamkeit wieder zurück zu der Kerze.

2. Oh, du achtsames Heißgetränk

Die Adventszeit ist die Zeit der heißen Getränke. Sei es Tee, Kaffee, oder heiße Schokolade – jedes dieser Getränke gibt dir die Möglichkeit zu einer kleinen achtsamen Pause

Mache deine Trinkpause zu einer gemütlichen Wohltat für deine Seele, indem du schon bei der Zubereitung deines Getränkes achtsam wahrnimmst. Richte deine Aufmerksamkeit bewusst auf jeden einzelnen Schritt der Vorbereitung. Das Brodeln des Wassers im Wasserkocher, der Geruch des Teebeutels, das Rascheln des Verpackungspapiers. Oder der Geruch des gemahlenen Kaffees, die Beschaffenheit deiner Tasse und gleich die Wärme, die sie durch das Auffüllen mit dem heißen Getränk annimmt. Der Duft der Schokolade in deiner Wohnung – und schließlich das achtsame Trinken der heißen Köstlichkeit. Schmecke jeden Schluck bewusst und entspanne deinen Körper in deiner wohlverdienten Pause.

3. Winter Wonderland 

Ein kleiner Winterspaziergang – heraus aus der trockenen, staubigen Heizungsluft, hinein in die frische, kalte Winterluft. Es muss gar keine weiße Winterlandschaft sein – allein das Wahrnehmen der Kälte an deinem Gesicht, oder der Temperaturunterschied zwischen dem Inneren deines Mantels und der kalten Luft, die dich umgibt, sind eine echte Wohltat. Ein achtsamer Schritt nach dem Anderen, tiefes Einatmen und das Kondensieren deines Atems beim Ausatmen. Das alles wertungsfrei wahrzunehmen und ohne sich dabei über die Kälte zu beschweren, macht deinen Winterspaziergang zu einer gesunden Tätigkeit für achtsame Weihnachten.

4. Es blubbert im Topf

Die Winterzeit ist die Zeit der Suppen und Eintöpfe – mache doch ein Achtsamkeitsevent aus deiner Kochaktion. Konzentriere dich bewusst auf das Schneiden und Kochen und nimm den köstlichen Duft wahr, den dein blubbernder Eintopf in deiner Wohnung verbreitet. Lade einen Freund, eine Freundin oder deine Familie zu Tisch – und genieße zusammen mit deinen Liebsten die Geschmäcker auf der Zunge.

5. Die Weihnachtsbäckerei

Was wäre die Adventszeit ohne die leckeren Weihnachtskekse? Auch Kekse kannst du achtsam backen! Das Prinzip hast du sicherlich schon verstanden – auch hier kannst du jeden Schritt achtsam ausführen. Achte zum Beispiel besonders darauf, wie das Mehl stäubt, der Zucker in die Schüssel rieselt, wie der Teig sich beim Kneten an deinen Fingern anfühlt, und wie geschmeidig die Ausstechform durch den Teig sticht und wie schön dieses alljährliche Backen doch ist! Und dann dieser unglaublich leckere Geruch, der deine Wohnung erfüllt, wenn die Kekse im Ofen sind und knusprig backen. Und schließlich das Wichtigste: Das Hineinbeißen in die knusprige Köstlichkeit. So schmeckt die achtsame Adventszeit!

6. Gemütliches Einmummeln: Ein Highlight für deine achtsame Weihnachtszeit!

Es ist kalt draußen – und kuschelig warm in deiner Wohnung. Zünde dir eine Kerze an, murmel dich warm ein, nimm dir ein schönes Buch zur Hand und lies ein bisschen. Nimm wahr, wie sich der Einband des Buches in deinen Händen anfühlt, wie das Gewicht in deinen Händen ruht, wie die Seiten rascheln, wenn du sie umdrehst, und wie das Buch dich in seinen Bann zieht…

7. Der achtsame weihnachtliche Einkaufsbummel

Achtsam deine Weihnachtseinkäufe erledigen – daran hast du bestimmt bisher noch nicht gedacht. Aber ja, auch das ist möglich. Das beginnt schon allein damit, dass du dir bewusst Zeit nimmst, zu überlegen, was du deinen Liebsten schenken möchtest. Denn die besten Geschenkideen entstehen nicht erst im Laden, sondern dann, wenn du dir die Zeit zum Überlegen nimmst. Auch das Einkaufen (oder Basteln) kann achtsam ausgeführt werden. Hier gilt wieder das Prinzip: Nimm bewusst und wertungsfrei wahr. Sei es die Weihnachtsmusik, die fast unbewusst im Laden läuft, der Duft von gebrannten Mandeln, der in der Einkaufsstraße lungert oder das aufmerksame Schlendern durch die Regale… 

Noch ein kleiner, aber wertvoller Tipp: Achtsames Zuhören! Höre deinen Liebsten genau zu, wenn sie dir aus ihrem Leben und von ihren Wünschen erzählen – mit großer Wahrscheinlichkeit fallen dir dabei immer wieder mögliche Geschenkideen ein, mit welchen du ihnen eine Freude machen könntest. Diese kannst du im Laufe des Jahres in einem Notizbuch festhalten und vielleicht sogar schon besorgen, bevor der alljährliche Weihnachtstrubel beginnt.

8. Weihnachtsstimmung all around

„White Christmas”, „Winter Wonderland”, „Frosty the Snowman” – lasse doch einmal deine Lieblingsweihnachtsmusik erklingen und höre genau zu: Achte auf den Text, die Stimme, die Instrumente, die Klänge – verbreite achtsame Weihnachtsstimmung! Auch das einfache Genießen und Mitsingen des alljährlichen „Last Christmas“-Hits kann eine Achtsamkeitspraxis sein, wenn du dich einzig und allein darauf konzentrierst und dir die Zeit dafür nimmst.

9. Weihnachtsdeko für achtsame Weihnachten

Was wäre Weihnachten ohne die Dekoration, die du entweder achtsam selbst basteln oder achtsam einkaufen und anbringen kannst? Zelebriere es als Event: Plane hierfür ausreichend Zeit ein und lausche dabei schöner Musik. Schnapp‘ dir doch einen deiner Liebsten und dekoriert gemeinsam! Am besten mit frisch geschnittenem Tannengrün, das so richtig nach Weihnachten duftet!

10. Dankbarkeit für die achtsame Adventszeit

Setze dich und nimm dir Zeit für eine kleine Reflexion. Überlege dir, wofür du dieses Jahr um diese Zeit dankbar bist. Das kann alles Mögliche sein – angefangen bei deiner beheizten Wohnung, über deine Familie, bis hin zu deinem warmen, gemütlichen Bett und deinem Kaffee am Morgen. Du kannst alles nennen, was dir in den Sinn kommt – wichtig ist nur, dass du dir dieser Dinge bewusst wirst und die Dankbarkeit bewusst verspürst.

Erinnere dich an das vergangene Weihnachten und spüre die Vorfreude auf das kommende Fest! Was spürst du, wenn du daran denkst? Sei es Stress, Verspannung, Entspannung, Freude oder Geborgenheit – egal, was es ist, lass es da sein und nimm es bewusst wahr.

Nimm dir anschließend noch Folgendes vor: Weihnachten dieses Jahr in vollen Zügen zu genießen!

Das waren unsere 10 Tipps für Achtsame Weihnachten. Wir hoffen, unsere Tipps helfen dir dabei, die Adventszeit achtsamer zu verbringen und dich auf die kleinen, aber kostbaren Momente der Weihnachtszeit zu besinnen!

Weiterlesen

Wenn du noch ein paar Tipps gegen Weihnachtsstress brauchen kannst, dann haben wir hier den passenden Beitrag für dich. Wir wüschen dir viel Spaß beim Lesen!

Hören statt lesen

Wenn du dich auch für das Thema Achtsamkeit und Stressessen interessierst, dann schau doch mal bei unserer Podcast Folge mit Alyssa Torske vorbei!

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