Hast Du Probleme bei der richtigen Auswahl der Meditation? Dann haben wir hier den perfekten Artikel für Dich. Wir geben Dir passende Tipps, um Die für Dich passende Meditation finden zu können. Viel Freude beim Lesen!
Welche Meditation passt zu mir?
Apps, Online-Trainings, Podcasts, Websites, Videos – die Zahl der digitalen Angebote für Achtsamkeitstrainings und Meditationskurse steigt. Aber sind sie genauso gut wie ein „analoger“ Kurs mit anwesenden Meditationslehrenden?
In diesem Beitrag wird die Wirksamkeit der digitalen und analogen Kanäle für Meditation auf wissenschaftlicher Basis verglichen. Wir zeigen Dir, worauf Du bei der Auswahl eines Kurses achten solltest und inwiefern Online-Meditation hilfreich sein kann. Möglicherweise hilft Dir das, eine Antwort auf die Frage “Welche Meditation passt zu mir?” zu finden.
Ist Qualität wichtiger als die Form der Meditation?
Eine Studie zeigte, dass eine achtsamkeitsbasierte Online-Intervention genauso effektiv war wie eine Offline-Intervention1. Beide Untersuchungsgruppen wurden von einem Coach unterstützt – die Online-Gruppe jedoch nur über das Internet. Was beim Vergleich „online vs. offline“ oft übersehen wird: Die gesundheitsförderlichen Effekte hängen nicht vom Format (digital oder präsent), sondern von der individuellen Unterstützung ab2.
Eine weitere Studie ergab, dass die Stressbewältigung durch Achtsamkeit bei geführten Trainings signifikant höher war als bei nicht geführten (Online-)Trainings3. Es kommt also weniger darauf an, ob der Kurs für Meditation digital oder in Präsenz stattfindet. Entscheidend ist die individuelle Betreuung durch die Lehrkraft und eine gute Anleitung bei den Übungen. Es versteht sich von selbst, dass Live-Kurse mit einer anwesenden Lehrkraft diesem Qualitätsmerkmal eher gerecht werden als standardisierte Apps.
Was sind häufige Probleme beim Meditieren?
Typische Schwierigkeiten, die beim Meditieren auftreten, sind: Fehlende Motivation und Zeit, wiederholt auftretende destruktive Gedanken („ich will es unbedingt richtig machen”, „warum schaffe ich es nicht, meinen Geist zu beruhigen?”) oder auch das nicht beabsichtigte Einschlafen während der Meditation.
Mehr als die Hälfte der Studienteilnehmenden erlebten es, während der Achtsamkeitsübung eingeschlafen zu sein. Dies tritt insbesondere während längerer Übungen oder bei Anfänger*innen auf.5 Oft haben Personen auch den Gedanken, „es richtig machen zu wollen“.6 Sie wollen einen meditativen Zustand erreichen und wehren sich somit gegen ihre aktuellen Empfindungen und Gedanken.
Bei Achtsamkeit geht es jedoch um eine innere akzeptierende Haltung, die man nicht wie eine Fitnessübung nachmachen kann. Wenn mit diesen Phänomenen nicht angemessen umgegangen wird, entsteht Frust und die positiven Effekte der Meditation können nicht wirksam werden.

Wozu ein*e Meditationslehrer*in?
Ein digitales Programm kann zwar viele allgemeine Tipps geben, aber nicht individuell auf diese Schwierigkeiten eingehen. Studienergebnisse zeigen, dass Teilnehmende von der Unterstützung einer Meditationslehrkraft profitieren7. Sie kann persönliche Probleme berücksichtigen, erfolgreiche Strategien auf Basis des Fachwissens und der praktischen Erfahrungen weitergeben und die Übungen bei Bedarf anpassen (z.B. Body Scan im Sitzen statt im Liegen oder zeitliche Anpassungen). Durch eine*n Lehrer*in kann die Qualität der Meditation – unabhängig vom Format – deutlich verbessert werden. Auch das ist ein Aspekt, zu dem man sich Gedanken machen sollte, wenn man die Frage „Welche Meditation passt zu mir?” beantworten will.
Was bringt Gruppenmeditation?
In einer Studie nahmen Personen an digitalen und analogen Gruppen-Meditationen teil. Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden bevorzugten Letzteres. Für die meisten war es leichter, in der Gruppe zu meditieren als allein mit einem Online-Programm. Sie waren weniger abgelenkt und erlebten den persönlichen Kontakt zur Lehrkraft als unterstützend. Die gemeinschaftliche Praxis gab ihnen ein Gefühl von Sicherheit, Zusammenhalt und Einheit. In der Gruppe fühlten sich die Personen füreinander verantwortlich. Auch wenn sie sich gerade schwer entspannen konnten, versuchten sie mitzumachen, die anderen nicht zu stören und wurden so automatisch ruhiger. Durch das beruhigende Umfeld der Community fällt es folglich deutlich leichter, sich auf die Meditation einzulassen8.
Gesund durch den „Sense of Belonging“
Die Teilnahme an einer Achtsamkeitsgruppe hat noch weitere gesundheitsförderliche Effekte, die ein digitales Programm nicht bieten kann.
„Sense of Belonging“ bezeichnet das Gefühl, einer Gruppe zugehörig und darin akzeptiert zu sein. Diese Emotion steht in Verbindung mit Wohlbefinden und ist ein Schutzfaktor gegenüber Stress9. Personen, die dieses Gemeinschaftsgefühl erlebten, hatten signifikant weniger psychische Beschwerden und ein geringeres Risiko für Burnout10. Allein mit der Teilnahme an einer Mediationsgruppe kann man seiner Gesundheit daher etwas Gutes tun.

Auf die Routine kommt es an
Das Wissen um die positiven Effekte von Achtsamkeit auf Gesundheit und Wohlbefinden ist ein riesiger Motivator für die Meditationspraxis11 und für viele Menschen ein Anlass, damit zu beginnen.
Daher ist es sinnvoll, an digitalen oder analogen Workshops zu wissenschaftlichen Fakten von Achtsamkeit teilzunehmen (mehr über die Wirkung der Meditation erfährst du hier). Aber was nützt die beste Meditations-App, wenn sie nach anfänglicher Begeisterung nicht mehr genutzt wird? Bei Achtsamkeit ist es wie beim Sport: Die Trainingseffekte sind abhängig davon, wie oft man übt. Damit die gesundheitlichen Vorteile vom Beginn nicht verloren gehen, ist eine regelmäßige disziplinierte Meditationspraxis wichtig.
Was hilft, um dabei zu bleiben?
Für viele Personen ist der Aufbau einer Meditations-Routine eine große Schwierigkeit. Dagegen helfen laut Studien: Ein fester Termin, der Kontakt zu einer Lehrkraft und die Unterstützung der Teilnehmenden untereinander4. Eine weitere Studie kam zu dem Ergebnis, dass die psychotherapeutische Intervention in Präsenzform langfristig wirksamer ist als dessen digitales Pendant. Im persönlichen Kontakt mit der Lehrperson zeigten die Teilnehmenden mehr Freude und ein besseres Verständnis der Übungen als in der digitalen Intervention. In einem analogen Kurs können somit Fehler besser vermieden werden, die Teilnehmenden sind motivierter, die Intervention konsequent durchzuführen und können langfristig gesundheitlich davon profitieren12.
Ist es gut digital zu meditieren?
Die Vorteile digitaler Formate zur Meditation sind klar: Sie bieten große Flexibilität, weil Informationen überall und jederzeit verfügbar sind. Aber die Nutzung digitaler Medien birgt auch Risiken für die Gesundheit.
Vielleicht sollten wir daher während der Meditationspraxis die Verbindung zur Technologie einfach mal trennen und uns analog auf persönlichem Level mit uns selbst und den anderen Teilnehmenden verbinden. Mehr zum Thema Handynutzung einschränken findest Du übrigens hier.
Empfehlungen in Kürze: Welche Meditation passt zu mir?
Abschließend können wir aus wissenschaftlicher Sicht folgende Empfehlungen geben:
- Die erste Wahl für erfolgreiche und langfristige Meditationspraxis ist die regelmäßige Teilnahme an einem analogen Kurs mit ausgebildeten Meditationslehrer*innen.
- Die Teilnahme an einer Meditations-Gruppe hat dabei zusätzlich positive gesundheitliche Effekte.
- Eine Kombination mit (analogen oder digitalen) Workshops zu den wissenschaftlichen Hintergründen von Achtsamkeit ist besonders zu empfehlen, um Motivation und Verständnis zu fördern.
- Wenn es doch ein digitaler Meditationskurs sein soll, ist es wichtig, regelmäßige und individuelle Unterstützung durch eine Meditationslehrkraft zu erhalten, die die Übungen gut anleiten und auf Schwierigkeiten eingehen kann.
Wir hoffen, dass Du jetzt eine Antwort auf die Frage “Welche Meditation passt zu mir?” finden kannst.

Weiterlesen
Du hast nun hoffentlich eine Antwort auf die Frage “Welche Meditation passt zu mir?”. Möchtest Du noch mehr zu dem Thema Meditation, zum Beispiel als Jurist*in, wissen, dann haben wir hier einen passenden Beitrag für Dich!
Weitere spannende Blog-Artikel zu den Themen Meditationstechnik und Dopamin Detox findest Du bei uns übrigens auch.
Online meditieren mit dem Mindfulife Online-Meditationsstudio
Wenn Du das Meditieren selbst ausprobieren willst, heißen wir Dich in unserem Online-Meditationsstudio bei Eversports herzlich willkommen. Bequem von Zuhause aus kannst Du an einer unserer zahlreichen von Expert*innen geleiteten live Meditation-Sessions oder Audio-Meditationen teilnehmen.
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Mindfulife
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