Du hast Interesse an der Meditation gefunden und möchtest davor erstmal wissen, was Dir das Meditieren überhaupt bringt? Dann wünschen wir Dir viel Spaß beim Lesen unseres Artikels „Was bringt Meditation”!
Was bringt Meditation? – Lass uns mit Meditation entspannen
Meditation ist eine Aktivität, die in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit und Beliebtheit gewonnen hat. Im Internet und in Filmen wird das Konzept der Meditation häufig erwähnt und gezeigt. Viele Menschen haben sich jedoch vielleicht schon gefragt: Was genau kann Meditieren uns bringen? Welche Vorteile hat sie geistig, psychisch und im Alltag? Und wie können wir effizienter meditieren? Dieser Artikel wird dir einen systematischen Überblick über Meditation geben. Durch die Erkläuterung und einige Beispiele werden die Vorteile des Meditierens dargestellt sowie einige Punkte, auf die Du bei Deiner Praxis achten solltest.

Was ist Meditation?
Meditation ist eine Übung, bei der man durch das Anpassen der Körperhaltung und der Atmung Körper und Geist entspannt und den Kopf beruhigt. Zu den üblichen Methoden gehören: den Körper aufrichten, die Atmung regulieren, die Schultern entspannen und die Aufmerksamkeit bündeln. Die Formen des Meditierens sind sehr flexibel. Es gibt viele mögliche Haltungen: Du kannst im Schneidersitz sitzen üben und die Augen schließen. Du kannst aber auch einfach nur aufrecht sitzen, den Blick senken oder die Augen leicht nach oben richten, ohne sie zu schließen. Das Wichtigste ist, eine Methode zu wählen, die zu Dir passt und die angenehm und wohltuend ist.
Die Tradition der Meditation stammt aus dem alten Indien. Ursprünglich wurde sie als eine religiöse und philosophische Praxis verwendet. Nachdem sie später nach China gelangte, entwickelte und veränderte sich die Praxis im Einfluss von Buddhismus, Daoismus und Konfuzianismus und nahm nach und nach die vielfältigen Formen an, die wir heute sehen. Die Geschichte von Siddhartha Gautama, der unter dem Bodhi-Baum sitzend in Stille zur Erleuchtung gelangte, ist einer der wichtigsten Gründe dafür, dass Meditieren zu einer bedeutenden Praxis wurde.
Welche positive Wirkung hat Meditation?
Nach der Forschung von Ulrich Hoffmann kann Meditation, wenn man eine für sich passende Methode wählt und „richtig“ meditiert, in vielen Bereichen positive Wirkungen entfalten – vom körperlichen Bereich bis hin zum geistigen und psychischen Bereich. Im Folgenden findest Du eine Zusammenfassung der Auswirkungen, die in wissenschaftlichen Studien gefunden wurden:
Veränderungen auf der körperlichen Ebene: Verbesserung von Tinnitus, besserer Schlaf; positive Effekte auf Blutdruck und Herz; Unterstützung des Körpers beim Umgang mit chronischen Schmerzen.
Veränderungen auf der geistigen und psychischen Ebene sowie im Alltag: besserer Umgang mit Stress; bessere Verarbeitung von negativen Emotionen wie Wut, Traurigkeit und Angst; Verbesserung von zwischenmenschlichen Beziehungen und Interaktionen; Stärkung der eigenen Resilienz; gesteigerte Konzentration und Effizienz; Förderung von Gesundheit und Langlebigkeit. Letztlich hilft Meditieren uns dabei, unser Leben bewusst und nicht unbewusst zu gestalten. (Hoffmann, 2018)

Wie können wir in die Meditation einsteigen?
Auch wenn Meditation viele Vorteile für uns hat, müssen wir trotzdem darauf achten, die Praxis auf eine passende Weise zu beginnen. Denn nur wenn wir von Anfang an richtig praktizieren, können die Übungen später ihre volle Wirkung entfalten. Viele Menschen stellen vielleicht fest, dass sie am Anfang Schwierigkeiten haben, den Zustand des ‚Leermachens des Kopfes‘ zu erreichen. Dieser Zustand ist die Grundlage des Meditierens – und gleichzeitig fast der schwierigste Teil. Ohne ihn kann die Praxis nicht weitergeführt werden. Um diesen Zustand zu erreichen, müssen wir unsere Konzentration trainieren.
Im Folgenden befindet sich ein kleiner Tipp, der dabei hilft, die Konzentration zu verbessern, damit wir effizient meditieren können:
Höre deinem eigenen Körper zu. (Kabat-Zinn, 2013)
Unser Körper ist ständig in Bewegung, und dabei gibt es niemals nur angenehme Empfindungen. Schmerz, Unwohlsein und störende Gefühle sind immer ein Teil davon. Neben den körperlichen Empfindungen sind vor allem die seelischen und emotionalen Schmerzen bedeutsam, zum Beispiel Traurigkeit, Angst, Wut oder Stress.
Wir müssen diese unangenehmen Signale nicht bewerten, sondern wir sollen ihnen einfach zuhören und sie erkennen.
Darauf aufbauend müssen wir verstehen, dass unser Schmerz nicht unsere eigene Identität ist. „Sie sind nicht der Schmerz.“ (Kabat-Zinn, 2013). Auf diese Weise lösen wir uns aus unseren eigenen Emotionen, wir tauchen nicht mehr in ihnen unter, sondern beginnen, uns selbst aus einer objektiveren Perspektive zu betrachten. Dann wirst du feststellen, dass außer der Tatsache „Ich existiere“ nichts anderes wirklich wichtig ist.
An diesem Punkt erreicht unser Geist ein höheres Niveau. Wir befreien uns von körperlichen und seelischen Belastungen und können dadurch ‚konzentriert‘ sein. Erst dann beginnt die echte Meditation.

Wie können wir Meditation im Alltag integrieren?
Im Alltag bedeutet Meditieren jedoch nicht immer, dass man zwanzig Minuten oder länger stillsitzt und die Augen schließt. Wir können viele kleine Zeiträume nutzen und trotzdem die Wirkung der Meditationspraxis erreichen. Im Folgenden findest Du einige kleine Übungen, die man ganz leicht in den Alltag einbauen kann.
Wir atmen ununterbrochen. Deshalb ist Atemtraining eine Übung, die wir jederzeit – außer im Schlaf – durchführen können. Die Bauchatmung hat einen deutlich positiven Einfluss auf eine effiziente Praxis. Darüber hinaus können wir jederzeit den Zustand unseres Körpers, unserer Emotionen, unserer Gedanken und unserer Empfindungen beobachten und betrachten. Das hilft uns dabei, sensibler für unseren eigenen Zustand zu werden und uns selbst klarer wahrzunehmen.
Diese beiden kleinen Methoden kann man jederzeit im Alltag durchführen. Sie helfen uns dabei, einen besseren körperlichen Zustand, eine bessere geistige Konzentration und eine erhöhte innere Sensibilität zu erreichen.
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1 Kommentar
Mindfulife
Konntest Du die Effekte von Meditation schon einmal an Dir selbst spüren? Vielleicht hast Du sogar etwas bemerkt, was wir noch nicht aufgelistet haben.