In der Welt der Meditation ist die Fähigkeit, eine entspannende und zugleich lehrreiche Erfahrung zu schaffen, von unschätzbarem Wert. Mady Morrison, eine renommierte Yogalehrerin aus Deutschland, hat sich in ihrem YouTube-Video “Geführte Anfängermeditation: 10 Minuten für jeden Tag” genau dieses Ziel gesetzt. Mit über 6 Millionen Aufrufen hat ihre Meditation eine breite Anhängerschaft gefunden und ist ein Beispiel für eine effektive Anleitung in der Welt der Meditation. Philipp Nowak, ausgebildeter und zertifizierter Meditationslehrer und Psychologe, hat sich die Zeit genommen, eine ausführliche Analyse von Morrisons beliebten Videos zu teilen, um zu untersuchen, was wirklich dahinter steckt und konstruktive Kritik, aber auch Lob aus der Sicht eines Meditationslehrers zu äußern.
Morrisons Meditationseinleitung
Morrison beginnt ihre Meditation mit einer herzlichen Begrüßung, welche die Zuschauer*innen sofort einlädt, sich auf die kommenden 10 Minuten der inneren Ruhe einzulassen. Die Wahl in ihrem YouTube-Video, aus dem Off zu sprechen, bedeutete, dass die Zuschauenden sie nicht direkt beim Anleiten der Meditation sehen können. Sie meditiert und wir hören ihre Anleitung. Das bedeutet, wir befinden uns nicht in dem Setting, in dem wir uns vorstellen, im Yogastudio zu sein und vor ihr zu sitzen. Sie leitet uns jetzt nicht wirklich gerade in diesem Moment diese Meditation an. Das ist eine praktische Stilfrage, ob man die Form der Anleitung oder das gemeinsame Meditieren nutzt.
Ihre Aussage, dass man sich nun für die kommenden 10 Minuten 100 % der eigenen Aufmerksamkeit schenken soll, ist ein typisches Stilmittel, welches man in der Meditation bzw. deren Anleitung nutzen kann. Dieses erlaubt Dir, jetzt für die Meditation Zeit zu haben. Es sind nur 10 Minuten, das kann man schaffen. Sie spricht davon, dass Du Dir erlauben darfst, Dir alleine die volle Aufmerksamkeit zu schenken.
Aber sie spricht von 100 % Deiner Aufmerksamkeit, jetzt ist die andere Frage, ob das geht. Im übertragenden Sinne wissen wir aber, was damit gemeint ist. Man nimmt sich Zeit, um wirklich jetzt da zu sein. Das bedeutet natürlich, dass alles andere jetzt warten darf und wir die Zeit haben, speziell für diese Meditation, die Dir gut tun soll.
Morrisons Vorbereitung auf die Meditation
Ein entscheidender Aspekt der Meditation ist die richtige Sitzposition. Morrison nimmt sich Zeit, um den Zuschauer*innen verschiedene Möglichkeiten (Stuhl, Meditationskissen, Boden, an der Wand) vorzustellen, wie sie bequem sitzen können. Besonders für Anfänger*innen ist dies von Bedeutung. Die Betonung der aufrechten Haltung und die Anleitung zur Entspannung der Schultern sind entscheidend, um eine bequeme und zugleich aufmerksame Haltung zu gewährleisten. Hierbei kommen ihr ihre Hintergründe als Yoga-Lehrerin zugute. Sie lädt ihre Zuschauer*innen ein, sich zu entspannen, um im Anschluss die Meditation einzuleiten.
Morrisons Reise in den Atem
Die eigentliche Meditation beginnt mit einer sanften Fokussierung auf den Atem. Morrison ermutigt die Zuschauer*innen, sich bewusst zu werden, wie der Atem durch ihren Körper fließt, und gibt ihnen Hinweise, wie sie die Qualität ihres Atems beobachten können.
“Beginne damit, Deinen Atem zu beobachten. Spüre, wie die kühle Luft beim Einatmen durch Deine Nasenlöcher strömt und wie sich Dein Bauch sanft hebt. Wenn Du ausatmest, bemerke die wärmere Luft, die Deinen Körper verlässt. Lass Deinen Atem frei fließen, ohne ihn zu kontrollieren.”

Diese Anleitung hilft den Zuschauer*innen, sich auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren und stärkt sowohl die Wahrnehmung als auch die Aufmerksamkeit. Besonders gelungen ist, dass Morrison durch ihre indirekte Anleitung die Meditierenden dazu anregt, sich automatisch mit der Atmung, den Sinnen und der Wahrnehmung zu beschäftigen. Sie beschreibt den Fluss des Atems – wie er ein- und ausströmt – und weist gleichzeitig auf die Temperaturunterschiede hin: Der kalte Atem fließt ein, der warme wieder aus. So gelingt es ihr spielerisch, die Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper, die Sinne und den Atem zu lenken
Geduld und Selbstmitgefühl
Während der Meditation erinnert Morrison die Zuschauer*innen daran, geduldig mit sich selbst zu sein und sich nicht zu verurteilen, wenn Gedanken auftauchen (lass sie einfach kommen und gehen, wie Wolken am Himmel). Diese sanfte Ermutigung schafft eine Atmosphäre des Selbstmitgefühls und ermutigt die Zuschauer*innen, sich selbst Raum für Wachstum und Veränderung zu geben. Gleichzeitig verdeutlicht sie, dass es in Ordnung ist, auch mal abzuschweifen und, dass man sich anschließend trotzdem wieder auf die Atmung konzentrieren kann.
Rückkehr zur Realität
Nachdem die Meditation beendet ist, führt Morrison die Zuschauer*innen langsam zurück in die Realität. Sie lenkt den Fokus wieder mehr auf den Körper und leitet die sanfte Anleitung zum Öffnen der Augen ein. Im Prinzip verwendet sie dasselbe Vorgehen wie in ihrer Einleitung, jedoch genau andersherum. Die Ermutigung, das Gefühl der Entspannung und des Friedens mit in den Tag zu nehmen, rundet die Erfahrung ab und gibt den Zuschauer*innen eine positive Energie für den Rest des Tages.
Fazit zu Morrison
Durch ihre einfühlsame Anleitung und ihre sanfte Stimme schafft sie eine Atmosphäre der Ruhe und des Friedens, die es selbst den unerfahrensten Meditierenden ermöglicht, sich auf ihre innere Reise einzulassen. Mit klaren Anweisungen und einer liebevollen Herangehensweise bietet sie eine wertvolle Ressource für alle, die nach innerer Gelassenheit streben.
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3 Kommentare
Ella Klenner
Ich frage mich gerade worin der Wert und das “mindfulness ” bei den Massenveranstaltungen von Mady Morrison liegt? 100 Matten auf engstem Raum sollen zur Yoga-Session einladen! Ich mag das Yoga von Mady… dennoch lassen mich diese Veranstaltungen kritischer auf ihre Arbeit schauen, denn solche Massenveranstaltungen widersprechen gänzlich jeglichem Mindfullife und Yogaansatz! So mache ich inzwischen einen großen Schritt zurück, was die Kompetenzen und das Wirken von Mady Morrison betrifft!
Mindfulife
Vielen Dank für Deinen Kommentar, Ella! Du erwähnst da einen sehr wichtigen Aspekt. Yoga-Sessions innerhalb von Massenveranstaltungen können tatsächlich für einige Personen eher ein Nachteil sein. Während große Veranstaltungen ein Gemeinschaftsgefühl bei Teilnehmenden auslösen können, kann es durch beispielsweise Ablenkungen auch zu Schwierigkeiten kommen. Das kann jedoch ganz individuell sein – manche Personen können trotz der Masse an Menschen den für sich gewollten Effekt in den Sessions wahrnehmen und andere Personen können das nicht. Deswegen ist es auch gut, dass Du bereits weißt, wie Du zu diesen Sessions stehst!
Mindfulife
Kanntest Du Mady Morrison schon vor diesem Artikel? Hast Du vielleicht auch schon eine ihrer Übungen gemacht?