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Bewusst Wohlbefinden steigern durch Achtsamkeitsmeditation

10/02/2021

Seit einigen Jahren wird Meditation immer beliebter in der westlichen Welt. Warum? Aufgrund von bekannten positiven Wirkungen, die unter anderem Stress, Depressionen und Schlafstörungen mindern und somit allgemein unser Wohlbefinden steigern.. Stöbere durch unseren Blog, um mehr Information über diese Effekte zu erfahren. Als Fazit lässt sich festhalten, dass Meditation hilft, Sorgen abzubauen und Negatives loszulassen.

Nun stellt sich die Frage: Ist Meditation denn nun auch in der Lage, aktiv Positives zu schaffen? Lässt sich durch Meditation direkt unser Wohlbefinden steigern? Dieser Frage wollen wir in diesem Artikel auf den Grund gehen.

Mehr meditieren und zufriedener werden

Lahtinen und Salmivalli (2019) haben den Zusammenhang von Meditation und Zufriedenheit direkt erforscht. Ihre Studienteilnehmenden durchliefen ein achtwöchiges achtsamkeitsbasiertes Meditationsprogramm. Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass sich die subjektive Einschätzung der Teilnehmenden zu ihrer Zufriedenheit umso stärker verbesserte, je mehr Minuten sie mit Meditation verbrachten.

Beachtenswert ist hierbei, dass es sich hierbei, wie auch bei unserem Meditationsstudio, um ein online durchgeführtes Meditationsprogramm handelte.

Die Ergebnisse dieser Studie konnten auch von Campos et al. (2015) bestätigt werden. Auch hier nahm die Zufriedenheit der Studienteilnehmenden mit der Meditationsdauer zu.

Darüber hinaus konnten Campos et al. (2015) zeigen, dass besonders die Fähigkeit zur Beobachtung, die Teil des Konzepts der Achtsamkeit ist, hier eine Rolle spielt. Die Fähigkeit zur Beobachtung mediierte den Zusammenhang zwischen Meditation und Zufriedenheit und betonte damit die Relevanz von achtsamkeitsbasierten Programmen. 

Wohlbefinden steigern: psychisch und physisch!

Ähnliche Untersuchungen haben auch Krygier et al. (2013) aufgestellt, hier nahmen die Teilnehmenden jedoch nicht an einem mehrwöchigen Programm teil, sondern übten sich in Form eines Retreats in Meditation. Hier wurde Wohlbefinden explizit erhoben - auch hier zeigte sich nach der Teilnahme am Retreat eine signifikante Verbesserung bei den Teilnehmenden.

Abgesehen von der subjektiven Einschätzung ihres Wohlbefindens wurde in dieser Studie auch die Herzratenvariabilität gemessen - ein Indikator für die Anpassungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems. Auch diese wies nach dem Retreat verbesserte Werte auf - dies lässt vermuten, dass neben dem geistigen Wohlbefinden auch das körperliche Wohlbefinden durch die Meditationspraxis steigt.

Wie Meditation im Alltag wirkt

Wie lassen sich diese Ergebnisse nun auf unseren Alltag übertragen? Neben den präventiven und kurativen Wirkungen bei negativen erlebten Geisteszuständen kann uns Meditation eine große Hilfe sein.

Aber auch wenn wir nicht akut belastet sind, hilft sie, unser körperliches und geistiges Wohlbefinden weiterhin zu steigern. Von Relevanz scheint hier auch ganz speziell das Konzept der Achtsamkeit zu sein, nicht jede Meditation beruht auch auf ihren Prinzipien. Naheliegend ist es - achtsamkeitsbasierte Meditation hilft uns, zur Ruhe zu kommen, den Stress des Tages hinter uns zu lassen und den Moment wahrzunehmen.

Wir sind für dich da

Wenn jetzt Lust bekommen hast, achtsamkeitsbasierte Meditation mal auszuprobieren oder eine Meditations-Routine aufzubauen, melde dich gerne in unserem online Meditationsstudio an!

Oder, wenn du erstmal schnuppern möchtest, schau' doch gerne mal bei unserem Youtube Kanal vorbei. Dort gibt es aufgenommene geführte Meditationen, an denen du jederzeit unverbindlich teilnehmen kannst.

Wir freuen uns auf dich!

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Quellen

Campos, D., Cebolla, A., Quero, S., Bretón-López, J., Botella, C., Soler, J., García-Campayo, J., Demarzo, M. & Baños, R. M. (2016). Meditation and happiness: Mindfulness and self-compassion may mediate the meditation–happiness relationship. Personality and Individual Differences, 93, 80–85. https://doi.org/10.1016/j.paid.2015.08.040

Krygier, J. R., Heathers, J. A. J., Shahrestani, S., Abbott, M., Gross, J. J. & Kemp, A. H. (2013). Mindfulness meditation, well-being, and heart rate variability: a preliminary investigation into the impact of intensive Vipassana meditation. International journal of psychophysiology : official journal of the International Organization of Psychophysiology, 89(3), 305–313. https://doi.org/10.1016/j.ijpsycho.2013.06.017

Lahtinen, O. & Salmivalli, C. (2020). The relationship between mindfulness meditation and well-being during 8 weeks of ecological momentary assessment. Mindfulness, 11(1), 255–263. https://doi.org/10.1007/s12671-019-01248-x

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