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Wenn Kinder Meditieren Lernen

By 
Mindfulife
|
09/11/2022

Kinder sind von Natur aus achtsam. Sie lernen ihre Umwelt zu erforschen und leben immer im Hier und Jetzt. Beim Beobachten eines Kindes fällt schnell auf, wie bedacht und konzentriert es handelt. Ablenkungen gibt es dann nicht. Das Kind befindet sich im mentalen Flow.

Die Einflüsse aus dem Leben von Erwachsenen wirken sich stark auf Kinder aus. Erwartungen, Herausforderungen, Stress und Ängste von Erwachsenen setzen Kinder unter Druck, insbesondere wenn diese das Kind betreffen oder auf das Kind projiziert werden.

Auch Ereignisse wie beispielsweise die Eingewöhnung in die KiTa, die Einschulung, der erste nicht bestandene Test, ein Umzug, das Verlieren von Freunden oder Familienmitgliedern kann das Leben des Kindes ins Wanken bringen. Diese Erfahrungen beeinflussen den Menschen nachhaltig und begleiten ihn meist bis ans Lebensende.

Manchmal fällt dann auf, dass das Kind schlechter schläft, sich zurückzieht, an den Fingernägeln kaut, launisch wirkt, angespannt ist, öfter Kopfschmerzen hat, einen Hautausschlag bekommt oder das Verhalten und der Körper sich auf eine andere Art und Weise ändert.

Ja, unsere Kinder leiden unter mentalem und physischem Stress.

Zumindest dann, wenn wir unseren Kindern die nötige Unterstützung verwehren. Was können wir also tun, um ihnen diese Unterstützung zu gewährleisten?

Wie kann Meditation helfen?

Hier kommt Meditation ins Spiel. Meditation wirkt auf verschiedenste Weise. Dabei hängt es unter anderem davon ab, wie dieses Tool genutzt wird.

Folgende Aspekte sind wichtig und sollten bei jeder Praxis beachtet werden:

  • Wir suchen uns einen Fokuspunkt aus, den wir während der Meditation ändern können
  • Wir beobachten, ohne zu bewerten
  • Wir akzeptieren alles was wir wahrnehmen können
  • Alle Gefühle und Emotionen sind wichtig und richtig
  • Wir sind freundlich zu uns und unserer Praxis

Das Meditieren kann dem Kind dabei helfen eine kurze Auszeit vom Alltag zu schaffen. Das Kind wird darauf vorbereitet, trotz der vielen Ablenkungen und Stressoren des Alltages, die Konzentration beizubehalten und auf sich selbst zu achten. Es behält die natürliche und angeborene achtsame Haltung bei.

Wie kann mit Kindern meditiert werden?

Durch die schon vorhandene meditative Haltung, die Kinder von Geburt an haben, ist ihnen das Gefühl der Meditation meist schon bekannt. Es gilt diesen natürlichen Prozess nun bewusst in eine Praxis zu bringen.

Das kann beispielsweise so aussehen, dass das Kind an einer geleiteten Meditation teilnimmt, die von einer Bezugsperson geführt wird. Zu beachten ist, dass jedes Kind anders ist. Auf die Individualität des Kindes sollte dementsprechend die Meditationspraxis angepasst werden, indem die Länge, der Fokus oder die Meditationsart variiert wird.

So kann es also vorkommen, dass ein Kind sich für eine längere Zeit auf eine Geräuschkulisse konzentrieren kann, während ein anderes Kind das Gefühl im Körper für eine kürzere Zeit betrachtet.

Manche Kinder brauchen wiederum etwas ganz anderes, weswegen es besonders wichtig ist, dass Meditationen kreativ gestaltet werden können. Körperbewegungen, das Erfühlen von Objekten, der Klang eines Klangspiels und vieles mehr können Kinder für Meditationen begeistern und etwas Abwechslung bieten.

Die oberste Priorität der Bezugspersonen sollten also die Bedürfnisse der Kinder sein. Denn erst dann, wenn wir wissen, wer unser Kind ist und was es braucht, können wir es unterstützen und fördern.

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