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3 Tipps für garantiert mehr Achtsamkeit im Yoga für dein Studio

30/06/2021

Du bist Yogalehrerin oder Studiobesitzerin und suchst Möglichkeiten, wie du mehr Achtsamkeit im Yoga integrieren kannst? Dann bist du hier genau richtig!

Die positiven Effekte einer Achtsamkeitspraxis sind zahlreich – es ist mittlerweile unumstritten, dass Achtsamkeit nachhaltig unser Wohlbefinden steigert. Und Yoga und Achtsamkeit passen natürlich super zusammen – aber wie sieht es in Deinen Stunden aus? Wird genug Achtsamkeit praktiziert? In diesem Artikel findest Du ein paar hilfreiche Tipps für mehr Achtsamkeit in Deinen Stunden!

Aber zuerst - Was bedeutet Achtsamkeit?

Die bekannteste Definition von Achtsamkeit ist wohl die vom MBSR-Begründer Jon Kabat Zinn. Er definiert Achtsamkeit als eine Form der Aufmerksamkeit, die absichtsvoll, auf den gegenwärtigen Moment bezogen und nicht wertend ist. Wir nehmen also wahr, was gerade da ist, ohne es zu bewerten.

Achtsamkeit im Yoga

Yoga dient nicht nur dazu, den Körper zu straffen und die Muskeln zu dehnen – es ist viel mehr als das. Im Yoga üben wir die Präsenz im gegenwärtigen Moment, den Fokus auf den Atem, das Loslassen von gedanklichen, belastenden Mustern, die Wahrnehmung unseres Körpers und unseres Selbst, und vieles mehr – und bei all diesen Dingen spielt Achtsamkeit eine wichtige Rolle. Yoga ist sozusagen eine Achtsamkeitspraxis an sich.

Wie du diese Achtsamkeitspraxis noch mehr in den Stunden hervorholen und unterstützen kannst erfährst du mit den nächsten drei Tipps!

3 Tipps für mehr Achtsamkeit in Deinen Yogastunden

1 Achtsames Praktizieren  – Wissen Deine Schüler das?

„Komme zu Dir, höre auf Deinen Atem, lerne Deine körperlichen Grenzen kennen und akzeptieren“,… – Sätze, die man in der Yogastunde nun mal so sagt, die natürlich indirekt von der Achtsamkeitshaltung sprechen, aber die Frage ist: Wissen Deine Schüler das? Ist Ihnen bewusst, warum sie diese Dinge im Yoga machen sollen?

Es kann helfen, zu wissen, warum wir etwas machen, um die Effektivität der Handlung zu steigern. Wir verstehen dann erst den Sinn der Handlung und können im Folgenden mit einer bewussten Intention handeln, wodurch sich automatisch die Effektivität steigert. Fazit: Werfe nicht nur die guten Sätze in den Raum, sondern erkläre ab und zu, was Intention und Ziel der Sätze sind.

2 Strebe nach der Präzision

Im Yoga geht es nicht um die Anzahl von Wiederholungen oder um die Zeit, die wir in einer Haltung verbleiben können – vielmehr geht es um die Präzision der Haltung. Und diese Präzision braucht Aufmerksamkeit, Präsenz, und Freiheit. Durch Achtsamkeit im Yoga schulen wir die Körperwahrnehmung und lernen unsere Grenzen kennen und schätzen. Zusammen mit der Präsenz hilft sie uns, die Haltung präzise auszuführen und anzupassen. Freiheit meint, dass wir frei von Bewertung bleiben und stattdessen die Übung und unsere körperlichen Möglichkeiten offen erforschen.

Es gibt nicht die „perfekte Haltung“, sondern nur den besten Ausdruck der Haltung für einen selbst – und dieser kann wieder jeden Tag anders sein. Gib‘ Deinen Schüler*innen also immer wieder den Hinweis, dass sie wertungsfrei nach ihrer besten Asana suchen sollen, und biete ihnen die Zeit zum Ausprobieren. Lasse sie aber nicht allein, sondern gebe ihnen Hilfestellungen mit ein paar Details zur Haltung.

3 Immer wieder zurückkommen

Wenn man nicht gerade Yogaanfänger ist und die gesamte Aufmerksamkeit auf dem Erlernen der Übungen liegt, kann es passieren, dass man mit den Gedanken abschweift, während man praktiziert. Auch hier solltest Du Deinen Schüler*innen immer wieder den Hinweis geben, dass sie diese Gedanken wahrnehmen und dann ziehen lassen sollen, um die Aufmerksamkeit liebevoll wieder zum Atem und/oder zum Körper zu lenken. Eine wunderschöne Achtsamkeitspraxis, die wir durch regelmäßiges Praktizieren üben und immer besser darin werden können – um schließlich auch im Alltag davon profitieren zu können.

Dies waren ein paar Tipps, wie du die Achtsamkeit im Yoga fördern kannst – aber das waren nicht alle Möglichkeiten! Natürlich gibt es immer noch die Meditation.

Meditation – eine weitere Möglichkeit für mehr Achtsamkeit

In der Meditation üben wir Achtsamkeit zum Beispiel so, dass die Aufmerksamkeit auf den Atem (oder auf ein anderes Objekt, das sich im gegenwärtigen Moment befindet) gelenkt wird, und wenn Gedanken kommen, diese wertungsfrei wahrgenommen werden, bevor die Aufmerksamkeit freundlich wieder zum Atem zurückgelenkt wird. Das Ziel dabei ist es, die Episoden der Ablenkung zu verkürzen und die fokussierten Episoden zu verlängern. So steigern wir langfristig unsere Konzentrationsfähigkeit, lindern Stress und lernen, unsere Gedanken besser zu kontrollieren, etc.

Meditation in Deine Stunden integrieren

Ob zu Beginn, in der Mitte oder zum Ende der Stunde in Shavasana – ein bisschen Achtsamkeit im Yoga passt immer in die Stunde rein. Egal wie achtsam die Yogapraxis bereits war, eine Meditation kann sie abrunden und das Gefühl der Achtsamkeit und die Präsenz nochmal stärken. Mach‘ es Dir gerne zur Gewohnheit, Meditation in Deine Stunden einzubringen. Wenn du Dich dem nicht gewachsen fühlst, schau‘ gerne mal bei der Meditationslehrerausbildung von Mindfulife vorbei – hier lernst du wissenschaftlich fundierte Meditationstechniken, mit denen Du anschließend Deine Stunden bereichern kannst.

…oder einfach ein anschließender Meditationskurs?

Nicht jeder mag Meditation in der Yogastunde – wenn Du vermeiden willst, dass jene Yogis Dir weglaufen, kannst Du die Meditation in der Stunde auch lassen und stattdessen alleinstehende Meditationskurse anbieten!

Dafür ist Mindfulife am Start – Mindfulife bietet wissenschaftlich fundierte, von zertifizierten Lehrern geführte Achtsamkeitsmeditation – direkt online im Meditationsstudio! An diesen 30-minütigen-Gruppenmeditationen kann von überall, zu jeder Zeit, jeder teilnehmen. Dabei richten sich die Sessions an alle, gänzlich unabhängig von der Meditationserfahrung. Willst Du diese Kurse direkt integrieren? Dann wende Dich an info@mindfulife.de!

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One comment on “3 Tipps für garantiert mehr Achtsamkeit im Yoga für dein Studio”

  1. Danke für diesen bereichernden Beitrag. Achtsamkeit ist für mich eine Art neue Lebensweise, die ich finden durfte. Ich durfte neue Wege, Blickwinkel und Methoden kennen lerne, die mein Leben in eine positive Richtung gelenkt haben. Ich bin so beeindruckt von dem großen und umfangreichen Thema Achtsamkeit, dass ich eine Ausbildung zur Achtsamkeitstrainerin erfolgreich gemeistert habe. Heute darf ich andere Menschen helfen ihr persönliches Glück zu finden. 🙂
    Als Yogalehrerin durfte ich auch nochmal einen ganz anderen Zugang zum achtsamen praktizieren finden.

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