a woman sitting by the beach, sunset

Achtsam durch den Sommer

Sommer, Sonne, Sonnenschein – lange Abende am Flussufer, Kaffeeklatsch und Picknick mit Freunden an einem schattigen Plätzchen, Feierabendbier im Freien. Selbst wenn Sie sich selbst in diesen Aktivitäten nicht wiederfinden, so fällt Ihnen sicherlich auf, dass der Sommer die Menschen förmlich dazu einlädt, ihre Tagesgestaltung nach außen zu verlagern. Wieso sollte man auch seine Zeit in stickigen Innenräumen verbringen, wenn Sonne und Wärme so viele von uns mit Zufriedenheit erfüllen?

Damit sind wir auch schon beim Thema des heutigen Posts angekommen: Meditation in den heißen Monaten – wie man seine tägliche Dosis Achtsamkeit in den Sommer integrieren kann!

Draußen meditieren

Wahrscheinlich ist Ihnen unser erster Vorschlag schon selbst gekommen. Machen Sie das, was Sie drinnen machen, nur eben draußen. Die Meditationssitzung auf den Balkon, die Terrasse oder in einen Park zu verlegen, ist wenig umständlich und kann, insofern man den Aufenthalt im Freien genießt, motivationssteigernd sein. Visualisieren Sie sich selbst doch mal auf einer Wiese, ein schattiges Plätzchen unter einem Baum… Nicht schlecht, oder? Je nach Temperatur – im Sommer 2019 wurden schließlich Spitzenwerte erreicht, die nicht unbedingt zur Mittagszeit nach draußen einladen – bietet sich dieser Szenenwechsel vor allem in den kühleren Morgen- und Abendstunden an.

Doch das ist nur eine Möglichkeit. Hier haben wir selbstverständlich noch weitere Vorschläge, um die Gestaltung Ihrer Achtsamkeit im Sommer zu inspirieren.

Gehen, Laufen, Meditieren

Haben Sie schon mal von Gehmeditation gehört? Hierunter versteht man eine Form der Achtsamkeitsmeditation, bei der man seine Wahrnehmung und Aufmerksamkeit auf jeden einzelnen Schritt, den man tätigt, fokussiert. Ein Beispiel wäre, barfuß langsam über eine Grünfläche zu schlendern – spüren Sie in diesem Falle bewusst, wie sich Ihre Hüfte bewegt, wie Ihre Füße Kontakt zum Boden aufnehmen, wie das Gras Ihre Zehen kitzelt. Wenn Sie wollen, können Sie natürlich wie auch sonst Ihre Augen schließen.

Anderes Szenario: Sie kommen gerade von der Arbeit, steigen aus der Tram und wollen einkaufen gehen. Ihr Weg führt Sie zielstrebig zu dem von Ihnen ausgewählten Geschäft. Diesmal gehen Sie mit geöffneten Augen, Ihre Aufmerksamkeit liegt bewusst auf der Umgebung – welche Geräusche können Sie wahrnehmen? Was sehen, riechen oder schmecken Sie gerade? Wie fühlt sich die Sonne auf Ihrer Haut an?

Die Vorteile dieser Art zu meditieren sind, dass dies nicht nur draußen durchführbar ist, sondern auch, dass sich dies extrem leicht in den Alltag integrieren lässt. Laufwege haben wir jeden Tag. Viele von uns lenken sich währenddessen allerdings mit Musik oder sonstigen Beschäftigungen ab. An sich ist das auch nicht verwerflich, aber überlegen Sie, ob Sie nicht einen Ihrer täglichen Wege für einige Minuten achtsames Gehen nutzen wollen. Oder versuchen Sie doch mal, achtsam zu joggen; so verbinden Sie sogar noch Ihren Sport mit achtsamer Praxis.

Das kühle Nass, der Urlaub und die bewusste Empfindung

Sogar im Pool, See oder Meer lässt es sich achtsam sein: hier können Sie Ihre Aufmerksamkeit besonders auf Ihre körperlichen Sinneseindrücke richten. Wie fühlt sich die Berührung mit dem Wasser an? Registriere ich eine Strömung? Einen Luftzug? Haben meine Füße Kontakt mit dem Boden? Spüre ich Sand zwischen den Zehen?

Nun denken Sie zurück an Ihren letzten Urlaub. Was haben Sie zu dieser Zeit gerne getan? Unsere erste Assoziation war, dass das Probieren neuer Speisen oder das Schlemmen eigener Lieblingsgerichte ein nicht zu vernachlässigender Genuss im Urlaub sein kann. Daher unser Tipp: auch beim Essen kann man achtsam sein – hierzu haben wir sogar bereits einen Post geschrieben.

Long Story Short

In diesem Artikel ist vielleicht deutlich geworden, dass Achtsamkeit sich in viele Bereichen unseres Alltages integrieren lässt (sogar während der Nutzung unseres Smartphones). Es muss nicht immer eine klassische Meditationssitzung zuhause oder in einem seminarähnlichen Raum sein, ganz im Gegenteil: nutzen Sie Ihren Alltag sowie Dinge, die Sie aus Spaß an der Freude tun, und kombinieren Sie sie mit Mindfulness und den Vorteilen, die hiermit einhergehen. Um also nochmal das hier Geschriebene zusammenzufassen:

Meditation im Sommer

  • Verlagern Sie Ihre sonstige Sitzung nach draußen (z.B. auf den Balkon, in den Garten, in einen Park).
  • Probieren Sie auch mal Geh- oder Laufmeditation im Freien, gerne barfuß auf einer Wiese.
  • Achtsames Essen ist für sowohl den Alltag als auch den Urlaub tauglich.
  • Sogar im Wasser – beim Schwimmen, Baden, relaxen – ist Achtsamkeit möglich.

Warum das Ganze? Falls Sie sich mehr für die Wirkung von Meditation interessieren, schauen Sie doch mal hier.

Na, Lust bekommen?

Mindfulife bietet vom 12.08. bis zum 02.09.2018 montags im Rahmen einer Sommeraktion an, gemeinsam am Mainufer zu meditieren. Mindful Monday goes MAINful Monday – 18.30 – 19.00 Uhr in der Nähe des MainCafés in Frankfurt am Main und auf Spendenbasis. Kommen Sie gerne vorbei! 😊

Mehr dazu finden Sie auch auf unserem Instagram und unserer Facebookseite.

Wir freuen uns aufs gemeinsame Meditieren und bis dahin…

Sommer, Sonne, Achtsamkeit!

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