Meditation am Arbeitsplatz

Meditation am Arbeitsplatz Übungen

Der Büroalltag kann ganz schön stressig sein. Mal flattern haufenweise E-Mails in das bereits gut gefüllte Postfach, hier und da der ein oder andere Anruf, anschließend Meetings, die einen davon abhalten, seine angestauten Aufgaben zu erledigen. Vor allem in Großraumbüros, in denen viele Leute gemeinsam individuell arbeiten (sollten), prasseln jederzeit zahlreiche Reize auf uns ein.

Dies kann ganz schön ermüdend sein – und nicht nur das, diese fiesen kleinen Ablenkungen fressen unsere Aufmerksamkeit. Dabei ist diese eine wertvolle, jedoch auch begrenzte Ressource.

Aber verzweifeln Sie nicht! Sie sind hier genau bei dem richtigen Artikel. Von uns gibt es heute eine sehr nützliche und leicht implementierbare BGM Maßnahme, nämlich acht achtsame Übungen rund um Meditation am Arbeitsplatz, die Ihnen dabei helfen sollen, Ihren Büroalltag ein wenig zu entschleunigen. Und wenn wir schon beim Thema Geschwindigkeit sind, los geht’s! Wir haben keine Zeit zu verlieren!

Ein achtsamer Schluck Kaffee

…Oder ein anderes Getränk Ihrer Wahl.

Im Büro fühlt man sich häufig zu beobachtet, um sich mal eben zur Meditation in den Lotussitz zu setzen. Was allerdings im Büro weder auffällig noch ungewöhnlich ist, ist es, Tee, Kaffee oder Wasser zu trinken. Das Schöne an Achtsamkeit ist ja, dass man sie auf jegliche Alltagshandlungen anwenden kann – ihr Ziel ist es nämlich, eine gegenwärtige Situation voll und ganz, jedoch wertungsfrei wahrzunehmen. Lassen Sie ihre Arbeit am PC also einen Moment los, fokussieren Sie sich auf den nächsten Schluck. Fragen Sie sich: „Wie fühlt sich das Getränk in meinem Mund an? Wie schmeckt es? Welche Temperatur hat es?“. Beobachten Sie das Gefühl des Hinunterschluckens. Seien Sie ganz in diesem Moment, denn in ihm sind Sie genug; ohne etwas zu leisten, ohne eine bestimmte Rolle zu erfüllen.

Wie wäre es mit einer kurzen Meditation fürs Büro?

Das mag auf den ersten Leser ungewöhnlich erscheinen, aber auch auf der Arbeit lässt es sich unauffällig meditieren. Zur betrieblichen Gesundheitsförderung können Sie beispielsweise Ihren eigenen Atem nutzen: Zählen Sie 10 Atemzüge. Wo spüren Sie den Atem? In der Nase? Im Bauch? Dabei die Augen schließen oder auf einen Gegenstand fixieren (nicht den Monitor). Diese kurze aber wirksame Übung kann Ihnen dabei helfen, besser Achtsamkeit in den Büroalltag zu integrieren – und ggf. ihren Kopf wieder ein wenig freier zu bekommen. Man merkt: So kompliziert oder komisch ist die Meditation im Büro gar nicht!

Nutzen Sie kurze Wege

Wussten Sie, dass man auch beim Gehen oder Laufen achtsam sein kann? Befinden Sie sich auf dem Weg in die Küche, zum Drucker oder zu einem Meeting, probieren Sie mal Folgendes: Gehen Sie so langsam wie möglich, jedoch ohne, dass es seltsam aussieht. Einfach bewusst gehen. Wenn Ihre Gedanken wandern, bringen Sie diese sanft aber bestimmt wieder zu Ihren Körperempfindungen zurück. Spüren Sie bei jedem Schritt den Kontakt zum Boden. Spüren Sie den Atem. Bewerten Sie nicht, was Sie empfinden, sondern nehmen Sie es einfach wahr. Sie merken, Meditation am Arbeitsplatz muss überhaupt nicht kompliziert sein.

Ein achtsamer Snack

Ob in der Mittagspause oder zwischendurch Mal, höchstwahrscheinlich wird es im Laufe des Arbeitstages dazu kommen, dass Sie feste Nahrung zu sich nehmen. Stressprävention und Gesundheitsförderung beim Essen klingt fast zu schön, um wahr zu sein, doch auch diese Tätigkeit kann man mit ein paar Achtsamkeitsmomenten verknüpfen. Legen Sie das Smartphone weg. Essen Sie bewusst mit allen Sinnen. Welche Nuancen schmecken Sie? Wie fühlt es sich auf der Zunge an? Welche Konsistenz und Temperatur hat Ihr Essen?

Ich sehe was, was du nicht siehst

Mittlerweile haben Sie sicherlich schon gemerkt, dass das Fundament dieses Artikels ist, aufzuzeigen, inwieweit alltägliche Handlungen achtsamer durchgeführt werden können. Nun widmen wir uns also unserem Blickfeld. Schauen Sie, falls möglich, aus dem Fenster oder zumindest in die Ferne, um die Augen zu entspannen. Welche Farben und Formen sehen Sie? Nehmen Sie nur wahr, ohne konkrete Dinge zu beurteilen. 

Ich höre auch was, was du nicht hörst!

Wie die Überschrift von erahnen lässt, kann man, anstatt
seinen Sehsinn zu nutzen, auch mal die Geräuschkulisse um einen herum
wahrnehmen. Egal, ob es die Vögel sind, die man zwitschern hört, die Kollegen
gerade am telefonieren sind, die eigenen Finger oder die der Mitmenschen eifrig
auf Tastaturen prasseln – als diese Dinge können uns stören oder von uns
ausgeblendet werden. Geben Sie sich ein paar Minuten, um weder noch zu tun.
Nehmen Sie einfach wahr, keine Wertung.

Wie steht es um Ihre Haltung?

Manchmal zwickt es im Rücken und wir merken, dass wir ungerade und/oder unbequem sitzen, eventuell die Position gewechselt werden sollte. Nutzen Sie diese Momente der Aufmerksamkeit und fragen Sie sich, wie Sie momentan sitzen. Sind die Schultern entspannt? Der Rücken gerade? Ist die Stirn Glatt, die Gesichtszüge entspannt?

Achtsame Rituale aufbauen

Vor Beginn der nächsten Aufgabe, nach Abschicken einer Mail,
vor dem Aktenschrank oder Drucker: ein paar Mal tief durchatmen. Diese Rituale
helfen, sich auch in stressigen Phasen an achtsame Pausen zu erinnern.

Und was auch immer Ihnen sonst noch so einfällt

Wir hoffen, dass Ihnen unsere kleinen Ideen für einen bewussteren Arbeitsalltag die Lust gegeben haben, die hier beschriebenen Achtsamkeitsübungen mal auszuprobieren. Ein paar Minuten täglich genügen, doch Regelmäßigkeit macht den Effekt. Versuchen Sie folglich, am Ball zu bleiben und bauen Sie Tag für Tag, Schritt für Schritt, mehr Übungen in Ihre Routine ein.

Weitere Tipps von uns, um den Arbeitsalltag ein wenig zu entschleunigen, sind darüber hinaus Multitasking zu vermeiden sowie das ständige Überprüfen der E-Mails einzustellen! Wenn möglich, schalten Sie auch Ihre Push-Benachrichtigungen aus.

Zeitverschwendung?

Atmen, Essen, Gehen, Sehen. Das meiste davon tun Sie ohnehin. Warum es nicht achtsam tun und damit Ihre Gesundheit fördern? Weniger Stress, mehr Resilienz oder Stressresistenz, mehr Zufriedenheit im Job und ein bewusster Lebenstil sind nur ein paar von einer ganzen Reihe positiver Effekte, die Achtsamkeit Ihnen bescheren kann.

Mindfulife ist ein junges Unternehmen aus überwiegend Psycholog*innen, die sich zum Ziel gesetzt haben, Achtsamkeit in den Alltag von Privatpersonen und Unternehmen zu inkludieren. Wir bringen Meditation in Büros und Achtsamkeit in die Arbeitswelt – in Frankfurt am Main und Umgebung!

Mehr über Mindfulife und weitere Informationen zu unseren täglichen Meditationssessions, finden sie hier.

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